Berechnen Sie präzise Ihre Projektkosten für 2026. Passen Sie Materialpreise und Stundenlöhne individuell an Ihr Vorhaben an.
Durchschnitt: 55€ - 75€.
Wählen Sie Ihr Qualitäts-Niveau in Euro.
Hinweis: Die voreingestellten Werte entsprechen Marktdurchschnitten von 2026. Wenn Ihnen bereits Angebote vorliegen, nutzen Sie die Regler für eine exaktere Kalkulation.
Der Sanierungskosten Rechner ist das wichtigste Werkzeug für Ihre Budgetplanung. Handwerkerleistungen und Materialkosten schwanken stark. Unser Tool nutzt Durchschnittspreise aus 2026, um Ihnen eine realistische Grundlage für Verhandlungen und Kreditgespräche zu bieten.
Ein neues Dach ist eine der teuersten, aber auch lukrativsten Maßnahmen. Die Aufsparrendämmung (von außen) ist am effektivsten, erfordert aber eine Neueindeckung. Wer sparen will und das Dach noch intakt ist, wählt die Zwischensparrendämmung. Kalkulieren Sie im Sanierungskosten Rechner immer auch die Gerüstkosten (ca. 10-15 € pro m² Fassadenabwicklung) und neue Dachfenster ein.
Die Fassadendämmung (WDVS) senkt Ihre Heizkosten um bis zu 20 %. EPS (Styropor) ist der günstige Klassiker, mineralische Wolle bietet besseren Brandschutz und Schallschutz. Holzfaser ist die ökologische Premium-Wahl. Unser Sanierungskosten Rechner kalkuliert neben Material und Lohn auch Rüstkosten und den finalen Putzanstrich ein.
Das Badezimmer ist der komplexeste Raum. Hier arbeiten Sanitärinstallateure, Fliesenleger und Elektriker auf engstem Raum zusammen. Eine komplette Neuverrohrung (Leitungen tauschen) ist bei Altbauten vor 1980 Pflicht. Eine bodengleiche Walk-In Dusche hebt den Wert der Immobilie extrem, erhöht aber auch den Arbeitsaufwand beim Fußbodenaufbau.
Der Preis für einen neuen Boden hängt primär vom Material ab. Doch Vorsicht: Die Vorarbeiten (Ausgleichsmasse gießen, Altbeläge wie fest verklebten Teppich abfräsen) können die Kosten schnell verdoppeln. Nutzen Sie die Checkboxen im Sanierungskosten Rechner, um diese oft vergessenen Posten realistisch einzuplanen.
Die im Rechner ermittelten Summen sind Brutto-Marktpreise. Für Maßnahmen an der Gebäudehülle (Dach, Fassade) können Sie sich über das BAFA 15 % bis 20 % der Kosten zurückholen, sofern ein Energieberater involviert ist (iSFP-Bonus). Ziehen Sie diese Förderung gedanklich von Ihrer berechneten Summe ab!
Um Ihnen ein Gefühl für ganzheitliche Projekte zu geben, zeigt diese Tabelle die durchschnittlichen Kosten für eine Komplett- bzw. Kernsanierung eines Standard-Hauses aus den 1970er Jahren.
| Gewerk / Maßnahme | Geschätzte Kosten (inkl. Einbau) |
|---|---|
| Dach neu inkl. Dämmung | 25.000 € – 35.000 € |
| Fassadendämmung (WDVS) | 20.000 € – 30.000 € |
| Fenster & Haustür (3-fach verglast) | 15.000 € – 25.000 € |
| Heizung (z.B. Wärmepumpe) | 25.000 € – 35.000 € |
| Elektrik (Komplett neu) | 10.000 € – 15.000 € |
| Sanitär & 2 Bäder | 18.000 € – 28.000 € |
| Gesamte Kernsanierung (Richtwert) | ca. 113.000 € – 168.000 € |
Eine vollumfängliche Kernsanierung von 100 Quadratmetern Wohnfläche kostet aktuell zwischen 100.000 € und 150.000 €. Dies beinhaltet meist Dach, Fassade, Fenster, Elektrik, Heizung und Innenausbau.
Für die Komplettsanierung einer 80 qm großen Wohnung sollten Sie mit 65.000 € bis 95.000 € kalkulieren. Da hier Maßnahmen an der Außenhülle (Dach/Fassade) oft über die WEG abgerechnet werden, liegt der Fokus meist auf Bad, Böden, Elektrik und Fenstern.
Als Faustregel gilt: Für einfache Renovierungen (Boden, Wände) reichen oft 400 € pro Quadratmeter. Für umfassende energetische Sanierungen sollten Sie 1.000 € bis 1.500 € pro m² veranschlagen.
Bei Altbauten vor 1930 müssen oft Grundstrukturen erneuert werden (feuchter Keller, Holzdecken, veraltete Statik). Die Kosten für eine solche Komplettsanierung können leicht 2.000 € pro m² übersteigen, da viel Handarbeit und Denkmalschutzauflagen greifen können.
Nach aktuellen EU-Richtlinienentwürfen sollen Wohngebäude der schlechtesten Energieeffizienzklassen (G und H) schrittweise energetisch aufgewertet werden (Mindeststandards). Zudem greifen nationale Pflichten aus dem GEG bei Eigentümerwechsel (z.B. Austausch alter Ölheizungen, Dämmung der obersten Geschossdecke).
Das Dach (inklusive Dämmung und Eindeckung) ist in der Regel das teuerste Einzelgewerk, dicht gefolgt vom Einbau einer modernen Heizungsanlage (z.B. Wärmepumpe inkl. Flächenheizung) und der Fassadendämmung.
Von außen nach innen und von grob zu fein: 1. Dach und Fassade abdichten. 2. Fenster einbauen. 3. Rohinstallation (Wasser/Strom). 4. Heizung und Estrich. 5. Trockenbau und Putz. 6. Bodenbeläge und Feinarbeiten.
Statistisch gesehen wird das Badezimmer am häufigsten von Grund auf saniert, gefolgt von der Küche. Beide Räume unterliegen starkem optischen Wandel und hoher technischer Beanspruchung.
Eine Sanierung ist meist ca. 20 bis 30 % günstiger als ein kompletter Neubau, da Rohbau, Fundament und Erschließung bereits vorhanden sind. Wenn jedoch die Bausubstanz extrem marode ist (Schimmel, Asbest), kann ein Abriss und Neubau wirtschaftlicher sein.